Mr. Teddy macht Musik

Verlorene Musik

Oh man, was fuchst mich das schon wieder! Es ist echt ärgerlich…

Heute Nacht hatte ich zur Abwechslung endlich mal wieder zwei richtig schöne Träume und in einem davon träumte ich eine richtig gute Musik, die eigentlich gar nicht einer meiner bevorzugten musikalischen Richtungen entsprach und die ich auch unmöglich irgendwo zufällig aufgeschnappt haben kann… und ich erinnere mich auch noch im halbwachen Zustand zwischen den beiden Träumen an die Musik gedacht zu haben und dass ich die Fortsetzung meines Traumes dann steuern und die Musik auf diese Weise nochmal hören konnte…. aber kaum ist man richtig wach, ist in der Erinnerung fast alles weg – und das ist so schade!

Manche nennen die Steuerung von Träumen auch „luzides Träumen„, aber ich würde jetzt nicht soweit gehen das in diesem Fall so zu bezeichnen, denn bei mir ist so ein „Klartraum“ ein zufälliges und eher seltenes Phänomen und nichts, was ich mir irgendwie antrainiert habe (wie das die Menschen machen, die daran glauben, dass man luzides Träumen trainieren könnte).

Alle paar Monate habe ich immer wieder so ein Erlebnis mit ganz unterschiedlichen Arten von Musik und jedes Mal kann ich dabei noch halbwach meinen Traum „steuern“ oder die Musik noch kurze Zeit im Wachzustand im Gedächtnis abrufen. Laut Wikipedia (ich habe den Artikel im Absatz zuvor verlinkt) haben immerhin noch knapp 26% aller Menschen in dieser Häufigkeit einen Klartraum.

Wenn ich dann Stunden später am Morgen aber versuche mich speziell an die Musik zu erinnern, fallen mir nur noch allgemeine Beschreibung der Charakterzüge der Meldie ein (also z.B. das Genre, ob die Musik traurig oder fröhlich war, ob es einen Text dazu gab usw), aber die Melodie selbst ist wie ausgelöscht.

Gut, ich wäre ohnehin nicht in der Lage diese Musik irgendwie in Noten zu notieren oder mit irgendeinem Instrument nachspielen zu können, aber sich daran zu erinnern, wie man sich eben sonst auch an einen Song erinnert, den man mal gehört hat, das wäre doch echt eine feine Sache. Es ärgert mich einfach, weil ich ja weiß, das die blöde Melodie irgendwo in meinem Hirn bestimmt noch verborgen und nur für mich einfach nicht abrufbar ist…

Sowas ist total unbefriedigend! Es kann einem echt den Morgen vermiesen, wenn man es irgendwie einfach nicht lassen kann darüber nachzudenken, weil man das Gefühl hat, es läge einem auf der Zunge, wie ein Wort, das man nur eben mal schnell vergessen und sicher gleich wieder greifbar hat… Und dann beginnt man sich irgendwann zu fragen: wer steuert hier eigentlich wen? Hab ich wirklich meinen zweiten Traum gesteuert oder steuert der Traum gerade noch mich, während ich schon lange wach bin? 😉

Nur der Vollständigkeit wegen: der zweite schöne Traum war (nicht nur wegen der Musikwiederholung) ebenfalls richtig schön, auch wenn es so gut wie nichts mit der Realität zu tun hatte. Die einzige Wirklichkeits-Parallele war das Paket aus Indien, das mich diese Woche per Post erreichte und das mir in der letzten Woche eine sorgenvolle Nacht brachte… aber darüber berichte ich die Tage mal in einem eigenen Blogbeitrag.

Jedenfalls bin ich heute doch tatsächlich mal nach 07:00 Uhr aufgewacht und das obwohl ich schon vor 24:00 Uhr im Bett war. Das ist eine schon fast schon rekordverdächtig lange Schlafzeit in meinem Fall.

Gut…. was das über mein Wochenend-Leben aussagt, wann man schon vor 24:00 Uhr in den Federn liegt und wie das noch vor 10-15 Jahren anders war, darüber will ich jetzt mal nicht anfangen nachzudenken, sonst bin ich noch deprimierter an diesem Sonntagmorgen. 😉

Foto: MissParanoia
Aus dem gemeinsamen Blog-Projekt „Teddy-Stories.com

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