Ganesha-Druck auf T-Shirt

Bewahren und meiden

Gleich ist Feierabend mit dem Jahr 2016… wieder ein Jahr mehr… und es war nicht wirklich ein tolles Jahr. Dafür war einfach zuviel los bei mir, sowohl privat als auch beruflich… sowohl gesundheitlich als auch emotional, so dass ich eher mit gemischten Gefühlen ins nächste Jahr gehe.

Ich fasse keine Vorsätze, sondern versuche mich eigentlich das Jahr über immer wieder an das zu erinnern, was man sich nicht oft genug ins Gedächtnis zurückrufen kann: dass man bewahren soll was gut ist (also nicht nur was an einem selbst gut ist, sondern auch das, was einem selbst gut tut) und das man meiden soll was schlecht ist (auch hier: nicht nur was schlecht an einem selbst ist, sondern auch das, was einem nicht gut tut).

Das vergesse ich leider hin und wieder mal und ärgere mich dann erst zu lange mit Sachen rum, die mir selbst definitiv nicht gut tun und hinterher ärgere ich mich dann erst recht, weil ich nicht frühzeitig einfach den ganzen Mist beendet habe, sondern mich so lange damit beschäftigte.

Mehr klare Schnitte und vor allem nicht allzu spät…. das hätte ich mir 2016 eindeutig häufiger gönnen sollen und wäre damit wohl wesentlich besser und ausgeglichener gefahren. Aber ich bin halt so ein Kerl, der manchmal etwas zu ausdauernd hinterherläuft, obwohl das so manche Sache oder Person eigentlich nicht verdient und sowieso auch nicht wertschätzt.

Für 2017 wünsche ich mir eigentlich nur Gesundheit und mehr innere Ausgeglichenheit. Gerade gesundheitlich war das Jahr leider nicht so der Brüller (vor allem gegen Ende hin) und die Aussicht, dass ich vielleicht noch im 1. Quartal ins Krankenhaus darf, macht mir das neue Jahr nicht gerade sexy. Daher würde ich im neuen Jahr ruhig auf den Millionen-Gewinn und den Porsche verzichten und wäre schon damit zufrieden, wenn es gesundheitlich besser läuft und ich ein paar schlaflose Nächte weniger absolvieren müsste.

Heute habe ich nicht gerade die besten Voraussetzungen dafür geschaffen, denn obwohl ich seit September jetzt auf fleischlose Ernährung umgestiegen bin, hab ich heute Abend beim Raclette doch einmal wieder so richtig mein Karma geschunden… gut, gerechnet auf die vielen Jahre, die ich vorher auch schon Fleisch aß, mag das vielleicht nicht mehr so sehr viel ausmachen… aber nach drei Monaten fleischloser Kost fühle ich mich jetzt doch ein wenig sündig. 🙂

Jetzt gilts noch die letzten 3 Stunden bis zum Datumswechsel zu überstehen, dann ist 2017 da. Großartig feiern bin ich heute nicht… hätte schon Lust in einen netten Club zu gehen, aber was ich suche, gibt es hier in der Gegend wohl nicht.

Das ist eben mein altes Problem, weil ich aus meinen Feierzeiten (in jüngeren Jahren) einfach so verwöhnt bin. Ich kannte so geniale klein-knuffige Clubs mit Wohnzimmer- und Familienatmosphäre und lässiger Musik (die 100% meiner Vorliebe entsprach)… und damit kann sich heute einfach wenig messen…. zumindest habe ich bisher nichts Vergleichbares hier im Umkreis gefunden.

Vielleicht ist es eh besser heute keine Tour zu machen… wird ohnehin überall die Hölle los sein und die Kombination aus Alkohol und Feuerwerkskörpern macht sich bei vielen Menschen ohnehin auch sehr nachteilig bemerkbar und das muss ich mir heute nicht unbedingt antun.

Ich wünsch euch eine schöne Feier (falls ihr feiern geht) und dass ihr alle sicher und wohlbehalten wieder nach Hause kommt, ein erfolgreiches und glückliches Jahr und uns allen Frieden.

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