Die Antwort auf das Leben, das Universum und Alles

Die Antwort auf alles…

Jetzt ist es soweit, Freunde… 42 ist bekanntlich die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und Allem“ (so hat es der Computer „Deep Thought“ in einer 7,5 Millionen Jahre dauernden Rechenaufgabe in Douglas Adams Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ errechnet).

Für die aktuell jungen Leser: ein Roman ist ein Buch mit vielen gedrucken Seiten. Man kann es nicht ans Internet anschließen und man bedient es auch ganz ohne Gamecontroller. Wenn ein Buch eine Geschichte enthält, die vielen Leuten gefallen könnte, dann macht man manchmal auch einen Film daraus – auch wenn das Ergebnis dann oft nicht mehr viel mit dem Buch zu tun hat. Mit dem eben genannten Buch hat man das auch gemacht…. hier ein Beispiel für die Älteren (Serie) und hier für die Jüngeren (Film).

In meiner südlichen Heimat sagt man ja oft, der Schwabe würde erst mit 40 gescheit werden, aber da ich seit zwei Jahren keine wesentliche Änderung festgestellt habe (und dies nur zwei Schlüsse zulässt: 1. ich wurde als Baby verwechselt und mein Geburtstag im Ausweis stimmt gar nicht weil ich noch jünger bin als 40 Jahre oder 2. ich war schon immer so wahnsinnig gescheit, so dass es mit erreichen der 40 einfach nicht mehr zu steigern war – was ich persönlich natürlich für die wahrscheinlichere Option halte), kann ich doch nun nach weiteren zwei Jahren zumindest behaupten die Antwort für alles zu leben.

Vielleicht hat man den Spruch „mit 40 gescheit werden“ aber auch nur erfunden, damit man auch in dem Alter noch etwas hat worauf man sich freuen kann, immerhin hat sich für die meisten 40jährigen die Vorstellung vom Nikolaus, Christkind, dem Osterhasen und der Zahnfee schon als dreiste Lüge herausgestellt… und nur noch die ganz Verbohrten laufen in dem Alter noch irgendwelchen Irrlehren hinterher (z.B. „Wir schaffen das“ oder „Marktkonforme Demokratie“).

Wenn also 42 nun die Antwort auf das Leben, das Universum und Alles ist, dann muss ich mir ja nicht mehr viele Gedanken um die Zukunft machen. Vielleicht ist das auch besser, denn die Zukunft wird jedes Jahr auch um ein Jahr weniger, was heißt: noch nie zuvor in meinem Leben hatte ich so wenig Zukunft wie jetzt gerade…

Öhm… das ist irgendwie deprimierend. Na dann, happy birthyday mir selbst, ich alter Sack. 😉

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