Die verlixte Sache mit dem Schlag

Schimpft mich ruhig „altmodisch“ oder schimpft mich „von gestern“ oder von mir aus auch als „in den 90ern hängengeblieben“, aber ich mag keine Jeanshosen ohne Schlag.

Damals, zum Millienium meine ich, gab es jede Menge Jeanshosen mit echt coolen Schnitten, die super gepasst haben, gerade wenn man (wie ich) gerne mal etwas klobigere Schuhe trug.

Damals trug ich zum Beispiel sehr gerne Etnies oder vergleichbare Marken und davon gerne die echt größeren Modelle, die so in Richtung der heutigen Skater-Modelle gehen. Das Problem mit den Jeans, die einfach röhrenmäßig enden ist, dass sie eben nicht „über“ den Schuh gehen und das sieht dann schlicht SCHEISSE aus.

Will ich nicht so haben, aber andere Jeans scheint es derzeit kaum zu geben. Überall, wohin ich auch komme, höre ich: „Im Moment geht es eben wieder mehr zu den schlaglosen Jeans“ (laber-laber-laber) und ich frage mich langsam wirklich, ob das sein muss?

Für mich besteht alltagstaugliche Sommer-Mode aus einem Hoodie, einem x-beliebigen Tshirt (muss farblich nicht zum Hoodie passen), einer Jeans mit Schlag und nach Möglichkeit weißen Sportschuhen.

ABER die Hose muss ÜBER die Schuhe gehen. Wir sind doch nicht in den 80ern! Punkt.

In manchen Angelegenheiten sind Kompromisse eben völlig Banane.

Vielleicht nervt mich das auch nur so sehr, weil ich noch den ganzen Schrank voller echt genial geschnittener Jeans aus meinen Clubzeiten habe… ich bin nur ein wenig in die falsche Richtung herausgewachsen.

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