Nur ein sicheres Passwort hat Sinn

Sichere Passwörter einfach zu merken

Da ich noch andere Seiten im Internet betreibe, bei denen sich teilweise auch andere Nutzer anmelden und mitreden können, bin ich immer mal wieder mit dem Thema “Passwortsicherheit” konfrontiert… so auch heute, was Anlass zu diesem Blogbeitrag gibt…. auch weil ich auch ab und zu im Auftrag oder in Anwesenheit meiner Models mal ein Foto schon direkt von hier bei mir aus in ihr Profil oder ihren Webspeicher lade und dafür dann die Login-Daten bekomme, bin ich doch immer wieder ziemlich baff, wie einfach es sich viele Internet-Nutzer mit ihren Passwörtern machen.

Sicher, schwierigere Passwörter sind eben nicht so einfach merken und so kann man ein Passwort auch durchaus mal vergessen…. das ist noch immer die bessere Lösung als auf allen Seiten das immer gleiche Passwort zu verwenden (insb. dann wenn es so unheimlich schwer zu erratende Passwörter wie “123456” oder “Passwort” oder “egal” sind).

Idealerweise hat man aber beides gleichzeitig:
=> ein Höchstmaß an Individualität im Passwort
=> ein Passwort, das man nicht so einfach vergisst.

Das ist wirklich gar nicht so schwer zu bewerkstelligen. Das Internet ist voll von Seiten, die einem die eine oder andere möglichst sichere Passwortvergabe empfiehlt. Ich habe für mich selbst eine Methode gewählt, mit der ich mir meine Passwört recht gut merken kann.

Ich verwende Literatur und Weisheiten um mir ein Passwort zu generieren. Das liegt daran, weil ich mir Texte schon immer sehr gut merken und auswendig lernen konnte. Deshalb nehme ich vor allem Zitate aus meinen Lieblingswerken wie zum Beispiel dem “Faust I” von J.W. Goethe.

Dort sagt Mephistopheles zum Beispiel: “Ich bin der Geist, der stets verneint” Das ist ein Spruch, den kann ich selbst dann wie aus der Pistole geschossen aufsagen, wenn man mich nachts um 02:00 Uhr aus dem tiefsten Schlaf zerrt. Wenn ich mir nun nur die Anfangsbuchstaben dieses Spruches nehme, erhalte ich folgenden Code: “IbdGdsv“… und ist das nicht schon jetzt ein langes und im Vergleich zum Namen des Partners oder der Automarke die man fährt schwerer zu erratendes Passwort?

Benötigt man noch Zahlen und Zeichen im Passwort kann man zum Beispiel Worte wie “Ein” durch die Zahl “1” ersetzen und so kann man aus der alten Weisheit: “Ein eigener Herd ist Goldes wert.” ziemlich schnell ein kurzes Passwort wie “1eHiGw” machen… jedoch muss ich zugeben, dass mir das meist zuviel ist. Ich bevorzuge rein auf Buchstaben basierende Kennungen und bediene mich dabei der Werke, die ich schon so gut wie auswendig runterleiern kann.

Sicher, ich erinnere mich manchmal nicht ob es jetzt das eine oder andere Zitat war, an das ich bei einer bestimmten Webseite gedacht habe. Aber die Auswahl der Zitate an sich ist mir immer im Kopf… ich muss dann eben nur schauen, welches es war… aber wirklich vergessen kann ich ein Passwort so eben nicht.

Die bestmögliche Form eines Passworts ist natürlich die knallharte Mischung aus Sonderzeichen (&, $, %, ?, =), Groß- und Kleinschreibung und Zahlen… aber ich muss ja auch nicht die Abschusscodes irgendwelcher Nuklear-Raketensysteme schützen… 🙂

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