Vertraulich- und Schläfrigkeiten

Eine gesundheitlich relativ unbewegte Woche liegt hinter mir. Das ist eine gute Sache, denn nach den letzten Wochen und insb. der Pechsträhne die just am Tag meiner Rückkehr aus Süddeutschland begann, habe ich von Krankenhäusern und Spritzen für eine Weile die Nase voll.

Am Mittwoch hatte ich noch (resultierend aus dem Treppensturz vom Wochenende) einen Zahnarzttermin, der leider doch wesentlich größer wurde als zunächst selbst von mir gedacht, aber da ist derzeit alles dabei sich zu erholen, so dass ich am kommenden Donnerstag beim zweiten Termin dann auch das Kapitel hoffentlich abschließen kann.

Sonst gab es diesmal keine Unfälle, keine Koliken oder ähnliches. Die Woche hätte also eigentlich recht schön werden können… was sie dann leider dennoch nicht wurde.

War auch irgendwie klar….

Schon seit Mittwoch habe echt richtig üble Schlafprobleme und wenn ich mal schlafe, dann träume ich grundsätzlich sehr schlecht und dabei oft Dinge, die dermaßen brutal sind, dass ich mir wirklich Gedanken machen müsste, wäre nicht ich jedesmal das Opfer in diesen Träumen. Zum Glück ist das eher selten und in den meisten Träumen entstehen eher nur “normal” peinliche und unangenehme Situationen, aber eben ohne Brutalität.

Dennoch, wenn ich dann aufwache, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Gleichzeitig werde ich seit Mittwoch immer früher total müde und kann dann doch nicht richtig schlafen. Vorgestern war ich schon früh im Bett und schon gegen 02:30 Uhr wachte ich mit einem Gefühl der inneren Uhr auf als wäre es 08:00 Uhr morgens. An Schlaf war kaum noch zu denken und so wälzte ich mich erst stundenlang noch im Bett, bevor ich dann gestern mitten in der Nacht aufgestanden bin und meinen Tag begonnen habe.

Ich war dann knapp 10 Stunden in der Firma, denn heute durfte ich mal wieder an einer Ersthelfer-Schulung teilnehmen und danach noch der EDV assistieren und als ich erst gegen 18 Uhr zuhause war, war ich um 20:30 Uhr schon wieder plötzlich so kaputt, dass ich mich hinlegen musste.

Und das Ergebnis: ich sitze in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 02:05 Uhr hellwach vor dem PC und blogge, weil ich einerseits viel zu wach bin um zu schlafen, aber andererseits viel zu kaputt und unausgeschlafen um was zu unternehmen. Dazu kommt, dass mich gerade wieder ein echt skurril-brutaler Traum aus dem Schlaf geholt hat.

Zudem beschäftigt mich seit vorgestern auch eine Geschichte zu einem Thema, mit dem ich nie besonders gut klarkomme (Vertrauensverlust). Das ist einfach so eine Sache, die ich nicht so nachvollziehen kann, wenn man mit einer Person  über private Dinge spricht und dann plötzlich von Fremden darauf angesprochen wird.

Vielleicht hat mich die Diskretion, die man als Banker haben muss, in jungen Jahren während meiner Ausbildung zu sehr beeinflusst… aber vielleicht bin ich auch richtig gepolt… ich weiß es nicht. Jedenfalls bleibt für mich dann nur eine dauerhalft sinnvolle Alternative, wenn ich das Gefühl habe, dass ich aufpassen muss, was ich mit dieser Person bespreche bzw. dass es nicht unter uns bleibt: ich kappe die Verbindungen, denn es gibt einfach Dinge, die ein Verhältnis zueinander dauerhaft schädigen, selbst wenn es nur einmal geschehen ist. Aber es beschäftigt mich eben immer in dem Maße mehr oder weniger, wie sympathisch mir die Person war.

Also alles in allem war das eine entäuschende Woche. Ich hätte gerne eine andere Bilanz daraus gezogen, aber das wäre wohl Selbstbetrug.

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